Der Rat von Dalaran Wiki
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Tarlisien Anthryg Windrose
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Eigenschaften
Stellung Hochinquisitor
Beruf Philosoph, Lyriker, Wissenschaftler, Forscher, Handelsreisender
Wohnort
Volk Sindorei/Verlassener
Gilde Spiritus Auris
Alter 357 Jahre
Augenfarbe grün
Haare wechselnd
Größe 2,12 m
Besonderheiten starb und wurde wiedergeboren
Negatives Neugier, Gerechtigkeitssinn
Positives Charisma, Tatendrang


Eine unendliche Geschichte

Tagebücher eines Arkanisten

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Geboren und aufgewachsen bin ich in den grasigen Steppen von Mulgore, dies geschah vor nunmehr 357 Jahren. Eine kleine Gruppe Versprengter schaffte es nach Ihrer Vertreibung dort einen Hafen der Zuflucht zu finden. Dank Ihres Wissens gelangte diese kleine Gruppe rasch zu Ansehen und wurde von den dort Lebenden akzeptiert. In späteren Zeiten dann als ich das Licht der Welt erblickte gab mir meine Mutter den Namen Anthryg und inspiriert von der Amme den Beinamen Tarlisien. Ich wuchs auf in dem Wissen das mein Vater mir vermittelte er war ein Magister und oft, wenn er Abends von den Feldern kam studierte er noch in Büchern und gab sein Wissen weiter an mich. Wir lebten lange in Frieden und Eintracht, gelegentlich gestört durch Übergriffe marodierender Zentauren. Mit der Zeit lernte ich auch die Viehzucht und den Ackerbau kennen und viele verschiedene Völker, welsche Vater als Saisonarbeiter einstellte. So kam es dann auch das nunmehr nach meinem 100sten Lebensjahr der Frieden ein jähes Ende fand. Inzwischen hatte meine Mutter meine beiden Schwestern geboren, Zwillinge. Die kleinen Schwestern waren der ganze Stolz der Familie

Doch zu Ihnen komme ich später. Auf dem Hof herrschte wiedereinmal reger Betrieb, da die Felder bewirtschaftet werden mussten und das Saatgut ausgesäät. Saatgut war teuer und durfte nicht verschwendet werden, umso schlimmer war es als eine der Mägde, Ifirne Morgensang war Ihr Name, das Saatgut an die Krähen verfütterte. Ich sah meinen Vater nie so wütend und er liess sie für diese tat von einem der Arbeiter auspeitschen. Niemand konnte ahnen, welsche Folgen dies mit sich zu tragen hatte. Der Arbeiter war ein Sadist, Kamul sein Name, schlug die Magd solange das sie an den Folgen dieser Schläge verblutete. Entsetzt durch diese Brutalität verjagte Vater den Arbeiter mit Schimpf und Schande. Ifirne wurde aufgebarrt und da sie keine Familie hatte kam auch niemand der die Totenwache halten konnte. Als man sie dann begraben wollte war Ihre Leiche verschwunden. Nach knapp einer Woche dann, es war bei der Überprüfung der Vogelscheuchen, welsche die Krähen von der Saat vertreiben sollten, entdeckte man dann auch den Körper von Kamul. Er war aufgeknüpft an einen Pfahl, das Hemd vom Körper gerissen und sein Rücken voller Striemen wie der einer Peitsche, das Fleisch in Fetzen vom Körper gerissen und die Augen ausgestochen und leere Höhlen. Verzweiflung machte sich breit und eine Ahnung. war es Möglich? Kamul wurde beigesetzt ohne Ehren und ohne Priester, erneut ein Fehler den meine Familie noch bitter bereuen würde, doch auch dazu später. Nach diesen Vorfällen kehrte ein wenig Ruhe ein, zumindest für ein paar Monate. Zwar sprach man unter den Arbeitern davon, daß in den Vollmondnächten eine dunkle Gestalt durch die Felder schleichen würde und diese immer in Begleitung eines Schwarms Krähen wäre, doch hielten wir dies nur für die Nachwirkungen der vergangenen Ereignisse. Die Realität riss uns jedoch zurück aus allen Träumen. Meine beiden Schwestern Illithia und Titali waren über Nacht aus Ihren Bettchen verschwunden. Angst,Verzweiflung und blankes Entsetzen hielt uns gefangen. Suchtrupps wurden gebildet, welsche in alle Himmelsrichtungen ausschwärmten, doch vergeblich.
Vater vor Gram gebeugt bekam weisses Haar. Er hörte auf zu Essen und griff zur Flasche. Die Arbeit blieb liegen und obwohl Mutter und Ich unser bestes gaben um den Betrieb auf dem Hof Aufrecht zu erhalten, Verdarb die Ernte. Vater vegetierte nur noch vor sich her. Mutter hoffte immer das die Kleinen noch lebend gefunden würden,doch keine Nachricht erreichte uns. Vater verstarb, da er sich und auch die Hoffnung aufgegeben hatte. Das Elend hatte Ihn am Ende gebrochen und auch Mutter fing an zu erkranken. Ich entsand nach den Heilern der Tauren, doch selbst deren Wissen konnte dass kranke Herz meiner Mutter nicht heilen. Zwei Wochen nach meinem Vater verstarb auch Sie. Nun war ich also alleine. Ich verkaufte den Hof, da ich alleine nicht die Kraft dazu hatte all dies zu bewirtschaften und verliess Mulgore. Nun hatte ich zwar viel von Vater über die Magie gelernt, doch für eine weiterführende Ausbildung braucht man einen Lehrmeister. Leider fehlten mir dazu die finanziellen Mittel und so kam es mir gelegen, daß ich bei einem Schneider unterkommen konnte, um dort dieses Ehrbare Handwerk zu erlernen. Mit Ihm konnte ich auch meine Studien finanzieren und nebenbei mich in der Verzauberung von Gegenständen üben. Während dieser Zeit lernte ich dann auch meine erste Frau kennen, auch wenn unsere Begegnung etwas peinlich begann, denn ich erwischte sie dabei wie sie jemanden um dessen Geldbeutel erleichterte. Doch zu alldem später,denn für heute bin ich des Schreibens müde.

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Nun Liebe Freunde da irrte ich nun in der Welt herum von einem Lehrmneister zum nächsten, sofern mich die Schneiderei ernährte, was äusserst selten der Fall war oder ich gar einen gnädigen Herrn fand der mich bei sich aufnahm und erbarmen mit mir hatte. Meist war meine Zustand erbärmlich und bis auf die Kleidung die ich am Leib trug war ein Buch über arkanes Wissen mein ganzer Besitz. Oft verdingte ich mich als Bote oder erledigte kleinere Aufträge, bis eines Tages in einer Taverne ein junger Mann mir zu neuer Hoffnung verhalf. Ich bemerkte wie sich hinter dem Mann eine vermummte Gestalt kaum merklich anschlich, unauffällig,aber doch für mein Auge zu erkennen. Ehe ich mich versah hatte sie bereits seine Börse, welsche seinen Gürtel zierte abgeschnitten und eingesteckt. Als die Gestalt dann nahe bei mir Richtung Ausgang verschwinden wollte fasste ich mir ein Herz und ergriff die Gestalt um sie an der Flucht zu hindern. Fest umschlungen willens sie nicht loszulassen bemerkte ich zu meiner Überraschung das es sich bei der Gestalt um eine junge Frau handelte. Kraftlos und müde wie ich war und auch ziemlich unterernährt konnte ich ihrer Kraft kaum standhalten, doch irgendetwas hielt sie ab. Unter Ihrer Maske die Augen nur erkennbar,blickte sie mich an. Ich konnte mir ein lächeln nicht verkneifen,da stand ich mitten in einer Taverne, eine Frau in den Armen haltend,mich selbst dabei kaum auf den Beinen haltend. Ich musste mich von Ihrem Blick förmlich losreissen und vergass fast weswegen ich sie aufgehalten habe. Rasch griff ich nach der Börse des Mannes und als ich sie endlich fand liess ich die Frau los. Sie selbst schien nun auch bemerkt zu haben in welscher Situation sie sich befunden hatte und suchte ihr Heil in der Flucht. Der Mann so stellte sich heraus war Botschafter der Horde und erwies sich als sehr dankbar. Nachdem er mir Speis und Trank zum Dank kredenzte, gab er mir noch 2 glänzende Goldstücke und eine Empfehlung mit für den Schneidermeister in Silbermond. Die Stadt der Elfen und des Volkes vor dem ich mich so lange ferngehalten hatte. Eine Metropole in denen ein Gast ein Gast war egal woher er kam. Noch nicht durch die Dekadenz und den Hochmut befallen der die Stadt heute prägt. Nun da ich ein wenig Geld besass und mein Magen voll war, besorgte ich mir rasch neue Kleidung, da ich mich nicht in den Lumpen vorstellen wollte die ich trug. Ein Bad wäre auch nicht zu verachten dachte ich mir und so suchte ich mir in einem kleinen Laden eine ansehnliche, wenn auch bescheidene Robe und ein paar neue Schuhe,da mein Paar bereits Löcher hatte von den vielen Reisen. Mit meinen neuen Kleidungsstücken suchte ich den See auf. Für diese Jahreszeit war das Wasser doch recht angenehm. Während ich nun so badete und ein wenig im See schwamm, war mir nicht aufgefallen das ich beobachtet wurde.
Die Vermummte aus der Taverne sass auf einem Felsen die Hände auf den Knien und den Kopf auf den Händen ruhend und betrachtete mein Treiben. Langsam schwamm ich zum Ufer, da ich ohne Waffen und ein leichtes Ziel für die Messer war die sie am Gürtel mit sich trug. Ich zweifelte nicht daran das sie damit umzugehen wusste. Kaum am Ufer angelangt meine Blösse bedeckt bewegte sie sich katzengleich auf mich zu, dabei keine Sekunde aus den Augen lassend. Etwa eine Handbreit vor mir blieb sie stehen und ich konnte den Duft von Hyazinth vernehmen der von Ihr ausging. Da stand sie nun und sah mich an. Eh ich mich versah hatte sie mich zu Boden geworfen Ihre Kapuze entfernt und ich konnte in Ihr betörendes Elfengesicht sehen. Sich über mich beugend und mich angrinsend merkte ich das ich nichts zu befürchten hatte. Als sie anfing zu sprechen war dies als würden kleine Glöckchen erklingen und egal was für ein Zauber dies auch war er schien uns beide gefangen zu halten und je tiefer ich mich darin verlor umso berauschender war es. So lernte ich Anariell kennen meine zukünftige Frau und Mutter meiner Kinder. In Silbermond vollendete ich meine Schneiderkünste und zog mich danach ins Brachland zurück, welsches zwar noch nicht kultiviert war, aber doch fruchtbar genug um dort dem nachzugehen mitdem mein Vater einst begonnen hatte. Das Brachland hiess damals noch nicht erst ein paar jahrhunderte später liessen sich die Völker Azeroths dort vermehrt blicken, aber dazu komme ich später wenn meine Geschichte fortfährt.

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Liebe Freunde was soll ich euch sagen die Zeit verrrinnt wie im Fluge, wenn man den Acker bestellt und die Ernte einfährt und das Jahr für Jahr. Die Zeit mit Anariell war die schönste meines Lebens, bereits kurz nach der Hochzeit empfing sie meinen Sohn Tarlisien nach seinem Grossvater benannt. Ein strammer Bursche der einmal in die Fussstapfen seiner Mutter treten würde, doch dazu ein anderes mal.In den uns noch verbleibenden 15 Jahren wahren wir eine glückliche kleine Familie und die schweren Zeiten die ich durchlebte waren vergessen und der Schatten meiner Vergangenheit schien zu Ruhen. 15 Jahre, doch auch dann kehrte das Schicksal gnadenlos zurück. Meine Frau empfing unsere Tochter Shaija, doch während der Geburt kam es zu Komplikationen. Starke Blutungen traten hervor und die Hebamme sowie auch der Heiler der aus einem Dorf nahe der Grenze zu Mulgore kam waren machtlos als das Leben langsam Ihren Körper verliess. Am Sterbebett schwor ich ihr die Kinder nach bestem Gewisen zu erziehen und zu gestandenen Elfen in der Gesellschaft Ihres Volkes zu machen. Ich würde mein Versprechen halten, doch bis meine Tochter alt genug wäre wollte ich die Farm weiter betreiben. Doch Ackerbau und zwei Kinder zu erziehen, dazu noch alleine war eine der grössten Herausforderungen, welsche das Leben mir aufzeigte. Es verging wohl kaum ein Tag an dem Tarlisien nicht mit aufgescheuerten Knien nach Hause kam oder einer der Bauern von den nahegelegenen Farmen zu mir kam um das Huhn oder sogar einen Kodo vermisste den der Junge entweder hat mitgehen lassen oder einem anderen Farmer verkaufte. Bei ihm zeigten sich eindeutig die Veranlagungen seiner Mutter. Shaija war da anders sie war die Sonne meines Lebens und ihr Lächeln lies ein warmes und sanftes Gefühl in einem zurück und jeder der sie kannte war davon gefangen. Ihr Auffassungsgabe war enorm und es wunderte mich nicht das sie einmal eine grosse Hexenmeisterin werden würde wie Ihre Grossmutter eine war,meine Mutter. Sie ähnelte Ihr sehr und Shaija war ein Kind der Natur. Eine Amme aus der naheliegenden Siedlung kam nun öfters und sie zeigte Ihr viele der Kräuter und Tiere welsche das Brachland beherbergte. Es wurde nun auch Zeit für mich wieder meine Ausbildung fortzusetzen. Tarlisien war nun schon ein kleiner Mann und konnte helfen auf dem Hof und Shaija,nun sie wuchs zu einer kleinen Lady heran. Ich ging also eine zeitlang fort und begab mich zu den Tauren. Dort verbrachte ich viel Zeit mit den Druiden des Volkes und auch mit den Schamanen. Bei einigen Kriegern lernte ich den Umgang mit dem Kampfstab,aber noch viel mehr faszinierte mich das Schwert. Es faszinierte mich so sehr das ich beschloss mir einen Krieger zu suchen der mich in dieser Kunst unterwies. Dies war jedoch nicht einfach, da viele dies lächerlich fanden und mich abwiesen, da ich von Körper und Statur zwar kräftig und drahtig, aber nicht genügend Muskelkraft mitbrachte. Fast schon aufgebend traf ich dann auf einen Mann in Beutebucht. Oh Mann Beutebucht, ein Piratennest, aber auch ein Ort des Handels und vieler interessanter Waren die dort gehandelt wurden, war es doch ein Ort des Dampfdruckkartells. Nun dieser Mann war ein Kellner und er war anders als die Elfen die ich bisher kennengelernt hatte. Er war sonnengebräunt und sehr muskulös, aber doch schien er über Charisma zu verfügen. Sharukhan war ein Mann aus der Wüst, ein Nomade und Wanderer,Handelsreisender wäre zutreffend gewesen, denn er feilschte selbst mit den Zwergen die nach Beutebucht kamen wie ein Profi. Er bot mir an mich zu unterrichten und mir das ein oder andere beizubringen, doch sein Stil war völlig anders als der anderer Krieger und Kämpfer die ich sah. Er schien den Stil von Tieren zu imitieren. Es Bedarf nicht der Kraft so sagte er die eine Klinge führte, sondern des Geschickes des Kämpfers. Je mehr ich lernte umso geschmeidiger fühlte sich mein Körper an. Ich bog mich im Kampf wie ein Schilfhalm im Wind und wirbelte mit Körper und Klinge zu einem Tanz der Natur. Stich des Skorpions, herabstürzender Falke, Klingenwirbel der Python und viele Finten und Hiebe mehr. Ich hatte einen Freund gefunden und ich wusste instinktiv, daß ich eines Tages wiedersehen würde und ich seiner Hilfe Bedarf, doch dazu komme ich andermal, wenn es Zeit für mich wurde meiner Bestimmung entgegenzutreten. Jahre waren vergangen und obwohl ich immer wieder nach Hause zurückkam zu meinen Kindern,hatte ich immer Angst ich würde mich Ihnen entfremden. Die zeit rückte näher das ich mich zurück nach Silbermond aufmachen musste und doch spürte ich das diese Stadt sich verändert hatte. Ich beschloss daher die Kinder nicht mitzunehmen wie ich es vorhatte, sondern sie in der Obhut der Amme zu lassen. Geschützt durch die Umgebung die sie kannten. Nicht in die für sie vollkommen Fremde Welt. Einer Welt der soviel schlechtes wiederfahren war und die viele Gefahren barg. Sollte ich sie dieser Gefahr schon aussetzen. Nein es war noch zu früh sie waren ja noch halbe Kinder. So ging ich also zurück in die Stadt der Elfen um dort einem Mann zu begegnen der mein Leben völlig veränderte, doch davon werde ich euch ein anderesmal berichten.

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Nun war es soweit, mit dem Zeppelin ging es von Orgrimmar nach Tirisfal und ab durch das Portal in Lordaeron. Lorthemar Theron war wie immer mit seinen Beratern beschäftigt und würdigte einen keines Blickes, was niemanden verwunderte da ich nur ein Scholar war und unwürdig Ihm gegenüberzutreten. Wer beachtet schon einen alten Mann dessen Magie nur mittelmässig ist. Den Sonnenzornturm verlassenden spürte ich das pulsieren der Magie, welsche die Stadt durchfloss wie einen Strom Wassers. Pure Energie die überall in der Luft verteilt war. Man konnte es sogar schmecken und so genoss ich die Wärme die mich nun umgab. Die Wachen grüssend schritt ich voran, doch sehr weit brachte es mich nicht denn kurz hinter dem Brunnen bemerkte ich die beiden Gestalten. Zun einen eine zierliche junge Elfe etwas älter sls 100 Lenze vielleicht und zum anderen ein ehrfurchtgebietender Verlassener mit einer Stimme die durch Mark und Bein ging und doch strahlte er eine Ruhe aus die Seinesgleichen suchte. Unsere Blicke trafen sich und er winkte mich zu sich heran. Sein Name war Noir und er war ein Priester, keiner von der Sorte die man als Fanatiker bezeichnen mag, aber er wusste was er wollte. Wie es sich herausstellte suchte er für seinen Bund magiebegabte Schüler, welsche sich für die Erforschung des Zwielichts begeistern ließen. Man konnte sich einem von drei Häusern anschließen und mir erschien das es sich vielleicht lohnen könnte dem Bündnis beizutreten. Faszienierend war der Ritus, den er vollführte. Ein Band das zwischen den Mitgliedern gewebt wurde, welsches einem ermöglichte auch über weite Entfernungen zu kommunizieren. Im ersten Moment war es ungewöhnlich soviele Stimmen im Kopf zu vernehmen, doch spürte ich rasch wie dies auch mein arkanes Wesen veränderte. Es war etwas geschehen, welsches ich zuvor nicht gespürt hatte. Ich konnte in die Aura der Personen Blicken, welsche dem Bündnis angehörten. Ich spürte also ob er ein Freund oder ein Fremder war. Ich beschloss dies fürs erste Geheim zu halten, da Noir etwas von dem Haus der Manipulation erzählte und das er sich gut vorstellen konnte das ein Magus wie ich dort einen Platz finden würde. Nun um ehrlich zu sein lag mir nicht viel daran andere zu manipulieren und sie von Ihrem Weg abzubringen, aber sicher würde es nicht Schaden zu wissen wie man selbst manipuliert werden könnte und sich dagegen zu wappnen. Die junge Elfe, welsche sich ebenfalls dazu entschloss dem Bündnis beizutreten hörte auf den Namen Illithia. Sie war mir auf Anhieb symphatisch und Ihre Aura strahlte das Gewisse etwas aus, man spürte die Kraft und den Willen sich zu beweisen in Ihr. Wie sehr sich unser Schicksal miteinander verflechten würde das würde die Zukunft noch zeigen, doch zu diesem Zeitpunkt ahnte ich nicht das der Fluch der Vergangenheit zurückgekommen war und mich bereits ind Visier genommen hatte. Davon also ein anders mal meine Freunde.

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Nun liebe Freunde war ich also ein Mitglied des Raunen des Zwielichts und ein Raunen entstand auch als ich meine Meisterin kennenlernen sollte. Lady Celine Xe´thar. Im ersten Moment sanftmütig und ruhig, doch in einem Augenblick später ein Vulkan,aufbrausend und unkontrolliert. Man wusste nie so recht ob man es ihr gerade Recht machte oder nicht. Ihre Art lies keinen Platz für Widersprüche und schnell musste ich lernen mich zu verstellen, um die wahre Natur meiner Empfindungen vor Ihr zu verbergen. Dies gelang mir Recht gut und so gewann ich rasch Ihr Vertrauen. Erschüttert wurde dies jedoch als ich bei einem Auftrag von einem Dämon angefallen wurde. Dieser übernahm zeitweise die Kontrolle über meinen Geist und meinen Körper. Nur durch einen kontrolliert ausgeführten Exorzismus, durchgeführt durch Lady Xe´thar und Roktaz einem Ihr untergebenen Todesritter, konnte mir geholfen werden. Das durch diesen Vorfall jedoch mein weiteres Leben geprägt werden sollte ahnte ich zu diesem Zeitpunkt nicht. Das Leben innerhalb des Bundes kam mir zu Gute und ich lernte schnell dazu. Mein Verständnis der arkanen Künste wuschs und so konnte ich mir damit einen Vorteil verschaffen der mich bei Meister Noir, in dessen Ansehen steigen lies. Aufträge meiner Lehrmeisterin erledigte ich prompt. Recht bald schon veränderte sich allerdings die Stimmung innerhalb des Bundes, da Meister Noir verschwunden und ein Troll an seiner Statt den Bund leiten sollte. Er sei ein Meister des Zwielichts und da es nur 5 Meister gab, Noir eingeschlossen, stand Ihm die Aufgabe zu den Bund zu leiten. Er schien dabei recht entspannt an diese Aufgabe heranzugehen, allerdings wurde er vom Bund nicht allzu Ernst genommen, was wohl auch dazu führte das ich seinen Namen vergaß. Bei der ersten Zusammenkunft bereits waren die Fronten klar gesteckt. Man misstraute dem Troll und Lady Xe´thar war einer der ersten die es klar zum Ausdruck brachte. Hier sei gesagt, daß Ihr Ehrgeiz selbst den Bund zu leiten sehr gross war und so spinnte sie Ihre Intrigen im Hintergrund und ich sollte Ihr Werkzeug sein. Da Noir verschwunden schien und klar wurde daß jemand begonnen hatte die Meister des Zwielichts zu meuscheln, wurden Ermittlungen angestellt, den oder die Mörder ausfindig zu machen. Es war an mir und ein paar Auserwählten diesem Geheimnis auf die Schliche zu kommen. Edonos Wolkenlicht ein junger Hexer stand mir dabei zur Seite. Er war schon ein sonderbarer Geselle. Wohin er auch ging und trat, war Wasser im Spiel so plumpste er rein. Wasser war wohl sein Element, denn er war auf der Suche nach dem reinen Wasser. Proben zu entnehmen es zu filtern und zu analysieren und es dann auf ein trinkbares Maß zu bringen, damit verbrachte er viel Zeit. Nun als sich uns eine Spur auftat kamen wir dieser nach und sie führte uns zur Apothekervereinigung, genauer gesagt zu einem Giftmischer. Mit diesen Informationen und einer Auftragsbestätigung für eine grössere Bestellung Gift, traten wir vor den Trollmeister. Tragischerweise hatte Edonos sich in einer seiner Fläschchen vertan und statt dessen von dem Gift,welsches sichergestellt wurde getrunken. In letzter Sekunde konnte er gerettet werden. Die Ergebnisse ließen sich sehen und wir waren einen Schritt weitergekommen, doch ehe wir konkret etwas unternehmen konnten ereilte uns der Hilferuf. Das Band das es uns ermöglichte über Weite Entfernung zu kommunizieren hallte in unseren Köpfen. Der Meister Troll war in Gefahr. Aufgescheucht suchten wir Ihn und als uns klar wurde wo er sich Befand schien es unvermeidlich Hilfe in Anspruch zu nehmen. Illithia, welsche den Ruf ebenfalls vernommen hatte und ich wendeten uns an eine junge Elfenfrau dessen Name uns von Lady Xe´thar genannt worden war. Da wir beide noch nicht über die nötige Erfahrung und Stärke verfügten half und Salissa Sonas nach Nordend zu kommen. Sie führte uns nach Neu Kargath von wo wir uns Hinweise erhofften und auf ein altes Arbeitszimmer stießen, welsches einst Noir gehörte. Dort fanden wir das Huhn von Noir ein zahmes Haustier das Ihm immer auf Schritt und Tritt gefolgt war. Es war blutverschmiert....

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